Westfalen Blatt vom 16.07.2006





Neue Westfälische September 2004





Westfalenblatt vom 20.07.2005








Die Glocke vom 08.08.2006



                                          

Haller Kreisblatt 14.12.2009

Die Zeit bleibt stehen
Von Ed Rekate

Werther. „Ist denn schon wieder Weihnachten?”, schmettert Thunderbirds-Leader Ralf Schuppner jedes Jahr am Abend vor Heiligabend in den ausverkauften Drei-Linden-Saal. „Es ist ein ganzes Jahr her und ihr habt euch überhaupt nicht verändert!” Schlagzeuger Jimmy Nitizki feuert zum Auftakt volles Rohr La-Bamba-Rhythmik in die Zuschauermenge, die schon nach den ersten 30 Sekunden beim choralen »Ahhhh« im Vierklang interaktiv mitzieht.
»Twist and Shout« - Die felsenfestliche Rock?o?Mania- Weihnachtsparty explodiert prompt mit einem konkreten Titel aus 1961, dem Gründungsjahr der Thunderbirds. Die coole ostwestfälische Coverband, die nunmehr seit mehr als 48 Jahren ihre Fans konzertant auf Touren bringt, ist schon ein musikgeschichtliches Phänomen. Und das zeigt sich regelmäßig in der Adventszeit am Tag vor Heiligabend in der ehemaligen Traditionsgaststätte Drei Linden.

Obwohl die Gastwirtschaft und der Veranstaltungsort geschlossen sind, werden die Räumlichkeiten regelmäßig von einem Sponsorenteam, dem Finanzdienstleister Udo Heidemann und dem Getränkehändler Reinhard Pottmeyer aus Werther, angemietet und extra für das immer gut besuchte Event reaktiviert. „Die Zeit bleibt stehen”, beteuert ein begeisterter Thunderbirds-Fan vor Ort, der mit seiner Begleiterin bewusst aus Bielefeld herübereilte, um das klingende und dezibelstarke Kurz-vor-Weihnachten-Erlebnis direkt mitzunehmen.
Der Eröffnungs-Potpourri der Thunderbirds legte mit »Hippy Hippy Shake« noch einen fetzigen 50er-Jahre-Song obendrauf, um gleich mit dem nächsten Titel »Johnny Be Good« die brodelnde Zuschauermenge auf Betriebstemperatur zu bringen. „Are you ready?”, lautet das Ritual, bei dem es den sechs Thunderbirds immer wieder gelingt, dass alle kollektiv die Hände hochreißen und die couragiertesten Tänzerinnen schon mal die Tanzfläche entern.

Und der Saal kocht richtig auf, wenn das goldene Saxophon an Martin Rodes Lippen einen luftigen Kopfstand fabriziert, der Pianist Christian Burk mit Fäusten und Ellenbogen Klangsalven generiert, der Haller Lokalmatador Jürgen Ringels die glänzenden Stahlsaiten seiner Stratocaster solistisch überdehnt und Gitarrist Günther Ennen dem Publikum ein schweißtreibendes Rhythmusbad einlässt. Auch T-Bird-Bassist Schuppner erntet höchstes Lob: „Wir haben neulich Paul McCartney gesehen, der Ralf spielt eindeutig besser.”
Zur rockigen Advent-Atmosphäre gehört selbstverständlich die mitreißende Twist-Version von »Jingle Bells«, die auf der Tanzfläche die Bewegungen mit dem Becken sowie das Drehen mit der Fußspitze beschleunigt und wie der Blitz die restlichen Minuten vorm Heiligabend verstreichen lässt. Gegen Mitternacht neigt sich dann ein turbulentes Thunderbirds-Konzert dem Ende.
Martina, die bereits seit zwölf Jahren im Drei Linden mitfeiert, bemerkt nach dem donnernden Applaus, der dem bombastischen Zugabereigen folgte, einen kleinen Traditionsbruch. „Als Schlusslied spielten die Thunderbirds erstmalig nicht »Marmor, Stein und Eisen bricht« von Drafi Deutscher, sondern »Satisfaction« von den Rolling Stones”, beteuerte die achtsam lauschende Postbotin. Es gibt eben doch immer wieder Weihnachtsüberraschungen - man muss nur genau zuhören.

       

Haller Kreisblatt 27.12.2009

Haller Kreisblatt  13.12.2010

Ralf Schuppner mit Gitarre und Lautsprecher im Musikzimmer seines Hauses in Schildesche. So ist der 63jährige voll in

seinem Element und bereitet sich im Jubiläumsjahr der Band akribisch auf die kommenden Bühnenverpflichtungen vor.

            

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Westfalen-Blatt 28.01.2011

                                                                                                                                

Neue Westfälische vom 10.05.2011

"Blickpunkt Schildesche" Juni 2011

„Thunderbirds“ rocken Mohns Park „Die Glocke“ vom 18.07.2011

 


Rock ’n’ Roll ist ihr Metier: (v. l.) Thomas Hauch, Ralf Schuppner, Martin Rode, Christian Burk und Günther Ennen. Die „Thunderbirds“ bestritten am Sonntag den Auftakt des Gütersloher Sommers wie gehabt vor vollen Rängen.

Gütersloh (zim) - Sie sind Stammgäste auf der Freilichtbühne in Mohns Park und ein Garant für grandiose Stimmung. Die „Thunderbirds“ haben am Sonntagnachmittag den 33. Gütersloher Sommer eröffnet. Für rund 2000 Zuhörer war das ein gern notierter Pflichttermin in ihrem Kalender.

„Es ist toll, diese Kulisse hier zu sehen“, begrüßte Susanne Zimmermann, Geschäftsführerin des veranstaltenden Verkehrsvereins Gütersloh, das Publikum auf den vollen Rängen der Freilichtbühne. Für den Auftakt des 33. Gütersloher Sommers sei keine andere Formation infrage gekommen als die OWL-Kultband „Thunderbirds“.
Im vergangenen Jahr war das Konzert wegen schlechten Wetters abgesagt werden. „Das durfte uns dieses Jahr nicht passieren“, sagte Susanne Zimmermann. So wurde kurzer Hand eine überdachte Bühne organisiert.
Für Frontmann Ralf Schuppner und seine fünf Bandkollegen ist die Gütersloher Bühne schon fast zum Wohnzimmer geworden. Bestens aufgehoben fühlen sich die Musiker dort.
Die Stimmung aufheizen, das haben die „Thunderbirds“ gar nicht nötig. Bereits als sie die Bühne betraten, klatschte sich das Gütersloher Publikum die Hände wund. Mit Songs wie „Twist and Shout“ oder „Go Johnny, go“ rissen die sechs Profis ihre Zuhörer mühelos mit. Rock ’n’ Roll – in diesem Metier ist die Bielefelder Band zu Hause.

Publikum hat noch nicht genug
Einmal hat sie jemand die „Stones aus OWL“ genannt. So weit ist der Vergleich gar nicht hergeholt. Seit 50 Jahren machen sie nun schon Musik, und das Publikum hat noch immer nicht genug.
Einen schweren Schlag mussten die Musiker im vergangenen Jahr hinnehmen. Mitbegründer Jürgen Ringels starb im Herbst plötzlich. Nach langem Überlegen stand die Entscheidung der Band fest: „Wir machen weiter – für Jürgen!“ So gab es zu Beginn des Konzerts einen Gedenkapplaus für den verstorbenen Musiker. Die Sologitarre übernahm Thomas Hauch aus Enger.

Aus "Haller Kreisblatt 27.12.2011"